Ich war beim Reifenwechsel. Ich wartete. Ich dachte an nichts Besonderes. Und dann sagte jemand einen Satz, der mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist.
Es war ein ganz normaler Vormittag. Mein Auto stand in der Werkstatt, ich saß im Verkaufsraum des Autohauses – eines Kunden von uns, seit vielen Jahren. Der Mitinhaber kam durch den Raum, in Begleitung eines Mannes, den ich nicht kannte. Er zeigte kurz in meine Richtung und sagte, fast im Vorbeigehen:
„Der Herr hier ist unser Regenschirmlieferant." — Mitinhaber, Autohaus Regensburg
Regenschirmlieferant. Ich nickte, lächelte, und dachte: So werde ich also wahrgenommen. Als jemand, der Schirme liefert. Praktisch. Verlässlich. Austauschbar.
Später – das Auto war fertig, ich wollte gehen – kam der Mitinhaber noch einmal auf mich zu. Er erzählte mir, wer der Mann gewesen war, den er durch den Verkaufsraum geführt hatte.
Dann sagte der Mitinhaber den Satz, der alles verändert hat:
„Den Schirm mit unserer Werbung, den er bei der Übergabe seines ersten Autos von uns bekommen hat – den hat er immer noch. Und der wird in seinem dritten Auto wieder Verwendung finden." — Mitinhaber, Autohaus Regensburg
Ich fuhr nach Hause und dachte die ganze Zeit darüber nach.
Das erste Auto: weg. Das zweite: auch weg. Die Markentreue: zwischendurch verloren, ein ganzes Fahrzeugleben lang. Und der Schirm? Der Schirm war noch da. Er hatte alles überdauert. Und jetzt – beim dritten Auto, bei der Rückkehr – lag er immer noch im Kofferraum.
Meine Familie importiert Regenschirme seit 1947. Drei Generationen. Wir haben erlebt, wie die Branche sich verändert hat: vom schlichten Gebrauchsartikel zum Werbeträger, vom Werbeträger zum Streuartikel, vom Streuartikel zum Wegwerfartikel.
Irgendwann, Anfang der 2000er Jahre, haben wir angefangen, Schirme fotorealistisch zu bedrucken – nicht nur mit einem Logo in einer Ecke, sondern über die gesamte Fläche. Jedes Segment. Jede Naht. Ein Bild, das die Schirmfläche vollständig ausfüllt.
Der erste Schirm, den wir so produziert haben, hatte eine Wirkung, auf die wir nicht vorbereitet waren: Jemand sah ihn und fragte: „Darf ich den behalten?" Nicht: „Danke für das Geschenk." Nicht: „Schönes Logo." Sondern: Darf ich den behalten?
Das ist der Unterschied zwischen einem Werbeartikel und einem Objekt, das jemand wirklich haben möchte.
Der Schirm im Kofferraum des Autokäufers hat nicht durch bessere Klickraten überzeugt. Er hatte keine Impression-Statistik, kein Retargeting, kein A/B-Testing. Er hat einfach funktioniert – weil jemand ihn schön genug fand, um ihn zu behalten. Und weil er jedes Mal, wenn es regnete, sichtbar war. Auf Parkplätzen. Vor Eingängen. In der Stadt.
Das Autohaus hatte diesen Kunden zwischenzeitlich verloren. Aber der Schirm hat ihn nicht vergessen. Und der Kunde hat den Schirm nicht vergessen.
Seit 1947 machen wir das. Und seit wir fotorealistisch drucken, machen wir es so, dass Menschen sagen: Darf ich den behalten? Das ist die einzige Kennzahl, die uns wirklich interessiert.
Wir sind Deutschlands ältester Regenschirm-Importeur. Kein Werbemittelhändler, kein Versandkatalog, kein Massenanbieter. Wir machen Schirme – ab 120 Stück, mit fotorealistischem Druck über die gesamte Fläche – für Marken, die verstanden haben, dass ein Gegenstand, den jemand aufhebt, mehr wirbt als einer, den jemand wegwirft.
Wenn Sie wissen wollen, wie das für Ihre Marke aussehen kann – wir zeigen es gerne.
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